Taktika: Marker richtig platzieren

| 20. December 2015

Immer wieder merkt man im Gespräch über Turnierspiele, dass Spieler sich bereits vor dem Spiel einen Vor- bzw. einen Nachteil verschaffen, weil sie bei der Markerplatzierung nicht darauf achten, welche Bedürfnisse ihre jeweilige Armee hat. Dabei kann eine gute Entscheidung beim Legen der eigenen drei Nummern bereits einen Großteil des kommenden Spiels bestimmen.

Welche Überlegungen man im Voraus anstellen sollte und wie man das Spiel um die Marker gewinnt, verrät euch David “Death_Rat” – übrigens ein absoluter Profi auf diesem Gebiet – in einem WhiteFairyTV Spezial zum Thema Markerplatzierung. Viel Spaß 😉

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Comments (18)

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  1. Brutus says:

    Ich hoffe mal, dass sich diese Abneigung gegen den “Zylinder des Todes” nicht durchsetzen wird.

    Ich sehe schon ein, dass die Regelung nicht intuitiv ist und Sperrfeuer im allgemeinen sehr nervig.

    Für statische Armeen (und das ist ja momentan schon fast alles, was sich standardmäßig weniger als 13 Zoll ohne irgendwelche einbußen bewegt) ist das allerdings oft die einzige Möglichkeit, überhaupt an irgendwelchen entlegenen Markern Wirkung zu erzielen.

    Die Top-5 Armeen eures “Hot or Not”-Boards habe damit aus unterschiedlichen Gründen natürlich kein großes Thema. Tau haben mit Jetpackbewegung und SMS noch ganz ordentliche Mittel, und die anderen haben ohnehin immer billige Platzhaltereinheiten, die von der alten Regel enorm profitieren.

    Wer aber weder Feldkontrolle noch absurde Mobilität hat (z.B. Orks und Imps) hat mit ein wenig Artillerie ein gutes Mittel, um an vermeintlich beschusssicheren Markerstellungen plötzlich Löcher zu reißen.

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  2. DerErzfeind says:

    Sehr informativ, Danke dafür!

    Schöne Weihnachten! :)

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  3. DKone says:

    Eine Art Armee fehlt mehr oder minder noch, Pod Listen.
    Sei es DAs, Whitescars oder UMs.

    Aber da man mit diesen Listen eh auf den Gegner reagiert habt ihr das vieleicht weglassen.
    Gegen nicht Nahkampfarmeen kann man ruhig mal the Triangle of Missionpoints spielen.
    Bzw gegen Solche die Marker verteilen, und zwar schön weit aus einander. 😀

    Zumindest bin ich damit gut gefahren, leider noch nicht aufm Turnier 😀

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    • Anonymous says:

      gegen Pod-Listen bin ich auch immer sehr hin und her gerissen. Keine Ahnung wie man da vorgeht. Schade, dass diese Konzept gefehlt hat.
      Ansonsten cooler Artikel

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      • Angaroth says:

        Also gegen reine ( des is wichtig ) Pod Listen ist es manchmal ein bisschen tricky die Missionsziele richtig aufzustellen, einfach weil man selber ja nur die Hälfte der Missionsziele beeinflussen kann.

        Pod Listen haben meistens ausser den Centurions keine Einheit mit viel Reichweite, deswegen ist es wichtig, dass man die Missionsziele so weit wie möglich verteilt aufstellt, denn so muss er häufiger Einheiten nur wegen Missionszielen auf diese schocken, dadurch geht ihm aber Output verloren.

        Wichtig ist, dass man wenn möglich den Pod Spieler anfangen lässt mit dem Missionsziele aufstellen, denn sonst passiert folgendes:

        man selber stellt 1 missionsziel auf, der Pod-Spieler kann dann seine 3 Missionsziele direkt neben dieses stellen, also sind min. 4 Missionsziele auf einem Fleck. Wenn er selber aber anfangen muss, sind maximal 3 auf einem, des kann in manchen Spielen einen riessen unterschied machen.

        Man sollte noch aufpassen, dass man die Missionsziele evtl. zustellen kann in Runde 1 oder schon beim aufstellen. Aber bloß nicht zu viel in eine Aufstellungszone stellen, sonst kann es bei verlorener Seitenwahl sehr sehr übel werden…

        Is schon einiges dran und ich könnt jetzt auch noch 2 Seiten mehr schreiben, aber des sollten die Basics sein 😀

        lg Angaroth

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        • khoRneELF says:

          Es kommt einfach darauf an, was
          a) in den Kapseln ist,
          b) man selbst spielt und
          c) die gespielte Mission ist.

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        • Haakon says:

          Ich denke auch, dass es am wichtigsten ist, was man selber spielt und wie die Podliste aussieht. Weit auseinander ist zwar kein schlechter Hinweis, doch kann dies auch zu einem Problem werden, denn immerhin kann der Gegner im Fall einer Battlecompany relativ günstige Einheiten mit Objective Secured auf die Missionsziele abwerfen.

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    • Anonymous says:

      Was auch noch sehr wichtig ist, ist der Abstand des MZ zur Spielfeldkante. Denn was beim Flankenspiel erklärt wurde, gilt andersherum auch für Pots, die mögen es gar nicht so nah an der Kante zu schocken. Damit wird ein MZ deutlich unattraktiver und bei Spielern die nicht risikobereit sind, muss sich der Inhalt der Kapsel zum MZ bewegen, nicht wie üblich wenn der Pot gern mal auf dem MZ steht.

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  4. Daniel says:

    Ja,
    man sieht wieder mal, wie komplex 40k wirklich ist. So ein Zoll mehr oder weniger klingt ja unwichtig, aber wie man sieht, ist es doch ein kleiner taktischer Vorteil. Und bei dann 6 kleinen Vorteilen hat man doch ne ganze Menge raus :)

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  5. Anonymous says:

    Danke Leute, sehr klasse gemacht! Ist ein wichtiges Thema das den Frust des ein oder anderen etwas mildert…

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  6. Anggrath says:

    Danke für das Video! Finde es gut, dass ihr es diesmal auf der kompletten Platte (mit dynamischer Kameraführung :) ) gezeigt habt. So hatte man eine deutlich bessere Übersicht, als in einem früheren Video (ging glaube ich um den Sororitas-Stern o.ä.). Würde mich demnächst sehr über eure angekündigte Analyse des Harlquin-Buchs freuen.

    Grüße

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  7. khoRneELF says:

    In meinen Augen ein nettes Video, aber viel “Klimbim” um taktisch/strategisch doch eher einfachere Probleme. Marker richtig zu platzieren ist keine theoretische Physik.

    Ich persönlich fand es auf Turnieren auch immer angenehmer, wenn die Orga im Missionsheft einfach vorgibt, wo welcher Marker zu liegen hat. Verhindert u.a. abartige Bunkerlisten oder Ballerburgen.

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    • Sicarius says:

      Ganz ehrlich: Das hab ich noch nie gesehen. Wo gabs denn sowas?

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      • khoRneELF says:

        Z.B. bei der Raumpatrouille in Hamburg.

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        • Anonymous says:

          Du meinst wohl das Relikt :)

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            Nein, meint er nicht. War in Hamburg so.

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        • khoRneELF says:

          Ich bin jetzt zwar schon 4 Jahre mehr oder minder raus aus 40k, aber nach über 20 Jahren im Hobby bekomme ich noch gerade so ein normales Missionsziel vom Relikt unterschieden. 😉

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      • Graf says:

        Hier bei uns im Süden gab’s das schon öfters. Unter anderem bei zwei Turnieren, bei denen ich selbst mit in der Orga war.
        Häufig ist das an besondere Missionsformate gekoppelt, es gab das aber auch schon öfters mal bei “ganz normalen” Standard-Missionen.

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