X-Wing Imperial Starter: kleines Budget – starke Listen

| 30. November 2015

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Drei Fraktionen, zwei Grundspiele und sieben Erweiterungs-Wellen sind für Star Wars: X-Wing mittlerweile auf dem Markt. Dazu kommen noch die drei epischen Schiffe Tantive, Transport und Raider, und momentan werfen Welle 8 und der Gozanti Class Cruiser ihre Schatten voraus. Für Neueinsteiger mag die Vielzahl an Möglichkeiten zu kombinieren etwas überwältigend erscheinen und die Fragen aufkommen lassen: Was kaufe ich jetzt ein? Wo fange ich an?

Pink Leader „Farlander“ hat sich mal hingesetzt und versucht ein Budget-Einsteiger-Paket für das Imperium zusammenzustellen, das a) wirklich Budget ist, aber mit dem man b) auch vernünftige Listen zusammenstellen kann.

Ergebnis ist dieses Geldbeutel schonende Paket aus

  • 2x Grundspiel (die alte Box mit der roten Schrift)
  • 1x TIE-Fighter Erweiterung
  • 1x TIE Phantom-Erweiterung
  • 1x Sklave 1-Erweiterung
  • 1x Lambda-Erweiterung

mit dem  sich schon allerhand kombinieren lässt. Man hat schon mal 9 Schiffe in seinem Hangar, von denen die meisten auch ganz ikonisch für die Star Wars-Filme stehen: Die TIE Fighter kennt man aus Episode 4, die „Sklave 1“ aus Episode 5 und das Lambda-Shuttle als Gefährt des Imperators aus Episode 6. Für diesen bunten Hangar bezahlt man dann bei Fantasywelt.de im Bundle nur 111,11 € und hat neun schöne Schiffe.

Aber nicht nur in der Vitrine sehen die Schiffe ganz nett aus, sondern auch auf dem Tisch lässt sich damit einiges anstellen. Aber vorerst mal eine kleine Beschreibung der einzelnen Komponenten:

Das Grundspiel braucht jeder X-Wing-Spieler mindestens einmal, denn nur so kommt man an Regelwerk, Manöverschablonen, Asteroiden, Schadenskarten und Würfel, um sich in X-Wing-Schlachten zu stürzen. Wie bei vielen FFG-Produkten lohnt sich aber auch hier der Kauf einer zweiten Grundbox aus mehreren Gründen: Zunächst bekommt man einen Satz Ersatzkarten, -schablonen und Asteroiden für den Fall der Fälle. Des weiteren kommt man auch so an einen zweiten Satz Würfel, womit man sechs rote und sechs grüne Würfel sein eigen nennen kann. Man kommt zwar auch mit den drei Würfeln aus einem Grundspiel zwar auch aus, aber es kommt häufig vor, dass ein Schiff auf Grund von Reichweiten, Modifikationen oder anderen Effekten mehr als drei Würfel werfen darf. In diesem Fall lohnt sich der Extrasatz Würfel.

Für den Imperiumspieler ist aber der schönste Effekt, dass man so günstig an weitere TIE Fighter-Modelle herankommt. Aus zwei Grundboxen zieht man allein schon 4 TIE-Fighter, was schon mal ein gesundes Gerüst für viele Listen (weiter unten) darstellt. Um die TIE Fighter aber wirklich effektiv nutzen zu können, brauchen wir noch eine weitere TIE Fighter-Erweiterung. Damit bekommen wir nicht nur einen 5. TIE Fighter, sondern auch neue Piloten und in diesem Fall freuen wir uns auf Howlrunner, die ihren Kollegen im TIE-Schwarm einen ganz besonderen Punch verleiht.

An dieser Stelle ein Wort zum Vertriebsmodell von X-Wing: In den einzelnen Erweiterungen sind verschiedene Schiffe, Piloten- und Upgradekarten enthalten, die für das offizielle Turnierspiel benötigt werden. Also sind z.B. in den Grundspielen TIE Fighter, Upgrades und Piloten enthalten, aber einige TIE-Fighter Pilotenkarten sind eben nur über die separate TIE Fighter-Erweiterung erhältlich. Für das Spielen unter Freunden ist proxen vollkommen okay, aber auf offiziellen Turnieren werden eben die originalen Karten verlangt. Das Budget-Einsteigerpaket ist aber so zusammengestellt, dass man mit den Schiffen, Upgrades und Piloten, die in ihm enthalten sind, auch auf offizielle Turniere fahren kann.

Die Sklave-1-Erweiterung bringt dann Boba Fetts Schiff ins Spiel und einige wichtige Upgradekarten, wie z.B. Tarnvorrichtungen oder Veteraneninstinkte, die in nur sehr wenigen Erweiterungen enthalten sind. Man kann FFG hier vielleicht ankreiden, dass man manchmal gezwungen ist, bestimmte Erweiterungen zu kaufen, nur um an bestimmte Karten zu kommen, obwohl man an dem Schiff keinerlei Interesse hat, aber das kann man an anderer Stelle diskutieren. Wir kaufen diese Erweiterung aber nicht nur wegen der Karten, sondern auch wegen dem stylischen Schiff und dem coolsten Kopfgeldjäger des Outer Rims! Boba is in da House!

Als zweites großes Schiff befindet sich auch das Lambda-Shuttle aus der Shuttle der Lambda Klasse-Erweiterung im Imperialen Starterkit. Das Shuttle mag auf den ersten Blick kampffähig nicht sehr viel hermachen, aber mit der richtigen Ausstattung kann man damit nationale Meisterschaften gewinnen und außerdem sind hier wieder sehr nützliche Karten enthalten, die den Listenbau ungemein variabel machen.

Als letztes Schiff ist im Paket die TIE Phantom-Erweiterung aus Welle 4 enthalten, die unser Arsenal um eine absolute High-Tech-Waffe erweitert. Das ursprüngliche Phantom war dermaßen stark, dass es das Welle-4-Meta dominierte und letztendlich eine Regelanpassung benötigte, um das Schiff ordentlich zu balancen, aber auch nach dem Nerf ist das Schiff eines der beliebtesten Schiffe auf Seiten des Imperiums.

Wie wir hier sehen, haben wir drei der fünf beliebtesten Schiffe des Imperiums (auf der WM 2015) in unseren Reihen.

Schiffe Weltmeisterschaft

 

Was können wir jetzt damit bauen?

Eine gut erprobte Liste, die sich damit bauen lässt, ist die Enjineer-Liste, bestehend aus einem Phantom-Ass (Geflüster aka Whisper) und fünf TIE Fightern (Pilot der Akademie). In der 2015er X-Wing Saison hat diese Liste mehrere Store Championships gewonnen und war auch auf einem Regional sehr erfolgreich. Die Liste vereinigt die rohe Kraft eines Schwarms (bzw. einem großen TIE-Fighter-Blocks) und die Wendigkeit und Tödlichkeit eines TIE Phantom-Asses.

Sehr ähnlich aufgebaut ist auch die Liste des Vizeweltmeisters 2014 Morgan Reid, der ebenfalls ein Phantom mit TIE Fightern kombiniert. Er setzt jedoch mehr auf Klasse als auf Masse und tauscht einen TIE Fighter gegen mehr Klasse aus und nimmt Howlrunner in seine Liste auf. Seit 2014 ist einiges an Zeit vergangen und vielleicht sollte man die Liste leicht modifizieren, aber spielstark ist sie in den richtigen Händen immer noch.

Das Phantom findet sich auch in der Liste des Deutschen Meisters 2014, Nick Bröckelmann, wieder, der es aber mit einem Lambda Shuttle und einer Firespray kombiniert. „Vader’s Whisper“, wie die Liste getauft wurde, lässt sich mit den Schiffen und Karten im Imperial Starter Kit aber problemlos nachbauen. Es sei gewarnt: Mit dem Phantom, dem Shuttle und der Firespray kombiniert diese Liste drei Schiffe, die allesamt sehr unterschiedlich zu fliegen sind, was diese Liste sehr anspruchsvoll zu fliegen macht.

Neben Turniersiegerlisten kann man aber auch noch ein paar andere interessante Zusammenstellungen aus dem Starter Kit herausholen, die allesamt gut Spaß machen:

Wer sich noch gleich ans Phantom wagen möchte, kann sich mit dieser Liste an das Fliegen mit der Firespray wagen. Vier TIE Fighter helfen bei der Kopfgeldjagd aus uns sorgen für eine gute Balance aus Dickschiff und Mini-Schwarm.

Wer gerne gefährlich lebt, nimmt nur zwei Schiffe mit in sein Elitesquad (Starter Liste 5): Geflüster begleitet Sekundärwaffenass Krassis Trelix und gemeinsam vereinen sie gewaltig Firepower für nur zwei Schiffe. Man darf aber keines leichtsinnig verlieren.

Fluffig wird es mit der “Rückkehr von Bespin-Liste”: Spiel Darth Vaders Shuttle, das von Howlrunner und ihrer Obsidianstaffel zur Executor zurückkehrt. Die Liste ist Fluff pur, kann aber auch spieltechnisch etwas reißen, denn ein Doom-Shuttle ist immer gefährlich und auch einen gut geflogenen Schwarm sollte man nie unterschätzen.
Damit lassen sich aus einem Budget-Paket von nur ca. 100 EUR sechs Listen bauen, von denen drei ihre Gefährlichkeit in vergangenen Turnieren unter Beweis gestellt haben. Für ein Budget-Paket beileibe eine gute Leistung.

 

Und wie geht es weiter?

Im Budgetpaket sind die beliebten TIE Interceptor und TIE Advanced nicht enthalten, da man, um sie zu spielen, zu viele verschiedene Erweiterungen kaufen muss. Spaß macht das alle mal, Budget ist das aber nicht mehr.

Wer dann aber dennoch Gefallen am Imperium gefunden hat, kann dieses Paket leicht und sinnvoll erweitern: Ein weiteres Grundspiel bringt zwei weitere TIE-Fighter, mit denen sich der berüchtigte TIE-Schwarm vollends aufstellen lässt und der Decimator aus der gleichnamigen Erweiterung lässt die Deci/Whisper-Kombo spielen, die seit Welle 5 zu einer Standardliste auf Turnieren geworden ist.

In Welle 8 ist der TIE Inquisitor enthalten, der eine kostengünstige Ein-Schiff-Erweiterung zum Schwarm darstellt, aber generell gilt:

The sky is the limit, aber das Imperial Starter Kit ist ein guter Grundstein für die Imperiale Sammlung.

Update: Unser Partner Fantasywelt hat ein Bundle erstellt, dass die hier beschriebenen Pakete beinhaltet – mit satten 25% Rabatt.

 

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Farlander ist Staffelführer von Team Unicorn und mit seinen Teamkollegen bloggt, tweetet und tubet er auf diversen Kanälen über X-Wing.

Comments (45)

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  1. Anonymous says:

    Gilt Kreischläufer Fähigkeit für alle Schiffe oder immer nur für eines?

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  2. Anonymous says:

    Warum wird hier eigentlich die alte (rote) Starterbox empfohlen. Ist die nicht veraltet?
    Und angeblich ist die neue Starterbox (blau) stärker? Ist da was dran???

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    • Crazy Boon says:

      Die Schiffe in der blauen Box sind zwar stärker, aber kosten auch mehr Punkte. In der Roten Box hast du auch R2D2 als sehr sehr nützliches Upgrade und Luke Skywalker als Pilotenkarte. Da sind auch generell mehr Upgradekarten drin.
      Top Artikel Farlander! :-)

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  3. Alekos says:

    Kommt noch ein Artikel für eine Rebellenflotte?

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  4. Arno Nymus says:

    Wenn wir hier schon über den Tellerrand blicken, dann würde ich nicht nur einen Artikel über X Wing gut finden, sondern als Wunsch “Warmachine” anbringen wollen.

    Dort haben wir ein wirklich kompetives gut ausbalanciertes Spiel und die Figuren sind (je nach persönlichen Gusto) richtig, richtig gut.

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    • Anomander Rake says:

      Selten gut amüsiert!

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    • K11 says:

      An Warmachine ist einiges gut. Die Figuren sind aber weit entfernt von einem guten Standard. Sehr weit.

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      • Arno Nymus says:

        …deswegen in Klammern gesetzt, nach persönlichen Gusto.

        Lesen hilft 😉

        Es ist eine Geschmackssache, da ich 70% der Figuren von Warmachine sehr gut finde. Ebenso finde ich die Mechanicusfiguren von GW fast durchweg schlecht, führt aber nicht daran vorbei, das wir über den Tellerrand segeln sollten!

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  5. Azrael says:

    Artikel wie dieser, wenn auch für den X-Wing Anfänger bestimmt interessant, bringen mich zu der Frage ob X-Wing dem (Turnier-)Spieler dauerhaft Spannung garantiert. Jeder Anfänger kauft sich dann für unter 100 Euro eine Copy-Paste-Liste, die hier oder bei entsprechend anderen Quellen als hart gilt und fährt damit zum Turnier. D.h. man trifft dort doch auf die ewig gleichen Listen, oder nicht?

    Copy-Paste-Listen fand ich auch auf 40k Turnieren schon immer nur nervig. Vor allem von Leuten die im Grunde keine Ahnung haben wie man sie spielt.

    Ich muss gestehen, dass ich zwar seid einigen Monaten ein paar X-Wing Modelle im Schrank stehen habe, aber noch nie auf einem Turnier war. Tatsächlich könnte ich einige der oben genannten Listen aufstellen, aber möchte ich damit auf ein Turnier fahren nur um dort gegen die gleiche Liste oder eine ähnliche anzutreten?

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    • Voice says:

      Ich hörte derweil schon von verschiedenen X-Wing-Turnier-Besuchern, dass es leider genau so aussieht. Ausgemaxte C/P-Listen. Und wer die dann auch noch damit umgehen kann, der hat beste Chancen.

      Wohl sogar noch mehr davon als bei 40k, da der Weg zur aktuellen Über-Liste kürzer ist, da man im Vergleich weniger Geld in die Hand nehmen und nicht groß bastelnn oder bemalen muss.

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      • Anomander Rake says:

        Schaut euch mal die Worlds an, bzw die Listen. Dort gab es einige unterschiedliche Sachen.

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        • Azrael says:

          Ok. Von wie vielen ‘unterschiedlichen’ Listen reden wir hier? 20? 30? Davon sind wie viele im aktuelle “Meta” gut?

          Wie gesagt, ich habe noch keine eigene Expertise, bin aber skeptisch. Mag auch sein, dass dies völlig unbegründet ist. Beim Schach gibt es ja auch nur eine “Liste”, das Spiel kann aber auch beim 1000ten mal noch spannend sein

          Wenn es zeitlich klappt werde ich wohl bei Gelegenheit mal auf ein Turnier fahren und mir das ansehen.

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    • Farlander says:

      Dazu schreibe ich mal was. Aber wie der Kommentar von Anomander Rake schon sagt: Das Meta in X-Wing ist jetzt das spannendste Meta, das X-Wing bis jetzt hatte.

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    • Crazy Boon says:

      Das kommt leider vor, aber es gibt für alles eine Kontraliste oder in diesem Fall mehrere Konterlisten. Auch das richtige Fliegen macht eine Menge aus. Auf youtube kannst du dir mal die Finals ansehen. Da sieht man immer wieder neue Listen die richtig rocken, teilweise mit Kombinationen, woran noch niemand wirklich gedacht hat.

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  6. luke says:

    Ich bin ein reiner GW Zocker.
    Aber einen Blick über den Tellerrand finde ich nicht schlecht.
    Der hat mir schon oft gute Ideen und schöne Sachen zum umbauen gebracht.

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  7. Wolkenmann says:

    Aufgrund der steigenden “Komplexität” von 40K habe ich in der 6.Edi. bis vor kurzem pausiert. Immer mehr Datasheets. Imba Formationen, leichtest beschwörbare Psi-Kreaturen und seltsame Armeezusammenstellungen haben mir jeglichen Spaß an 40K genommen.

    Der Eindruck für GW lediglich eine zu melkenden Kuh darzustellen hat sich mit jedem neuen Artikel noch verstärkt.

    Lange angekündigte Codices, die mangels zu erwartender Käuferschaft, nie modernisiert wurden .. z.B. Sororitas und die “Rückbesinnung” von GW darauf ein unübersichtliches Regelmaterial zu schaffen indem E-Codices und Datasheets sturzbachartig auf die Spieler losgelassen wurden, trieb mich in die offenen Arme eines leicht verständlichen Taktikspiels.

    So landete ich mit all meinen Stamm-Mitspielern bei X-Wing und mit einem Mal machten langatmige Spieleabende wieder kurzweilig Spaß.
    3,4,5 Spiele in einer Nacht ? Kein Problem.
    Experimentieren mit Listen .. gerne..
    Ausrüstungskarten und Spielverlauf sind in der Regel und bis auf wenige Ausnahmen gut ausbalanciert.
    Dinge die im Meta nicht mehr ziehen oder in der Ausrüstung und den Punkten zu teuer waren, werden auch mal tatsächlich verbessert siehe “chaardan refit” oder “twin ion engine” auf dem Defender.

    das Spiel ist fordernd und spaßig.
    Dank dem Star-Wars Setting kommt für alte Knacker wie mich Kino-Stimmung auf und auch ohne Fett-Han’s fliegt man vergnügt durch das Universum.

    Und so langsam.. nach 2 Jahren Abstinenz… machen auch die ersten 40K Spiele wieder Spaß. Auch wenn man die umfangreichen Regeln fast wieder von vorne lernen muss..

    für 40K gilt auf jeden Fall eines:
    Eine Verbesserung findet statt – aber in zu kleinen Schritten.
    Die Spielstärkste Edition in Spaß und Ablauf war für mich die 5.Edition.
    6 war Horror und 7 verbessert sanft die schlimmsten Fehler.

    Danke dafür GW und danke dafür wieder etwas Leben in den halbtoten Körper des Spiels einzuhauchen.

    Die Änderung der Psi-Phase und die Anpassung der Fliegerregeln waren der richtige Schritt.

    Jetzt wäre für die Zukunft mehr Rückbedinnung auf alte Tugenden angesagt.
    Dann klappt es auch mit den Spielern.

    Und für 40kings… Bitte mehr Blicke über den Tellerrand.
    Meine Lieblingsseite ist mittlerweile BOLS..

    Grüße,
    Wolkenmann

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    • Typ ohne Arme says:

      BOLS Spaceport. You will never find a more wretched hive of scum and villainy. We must be cautious.”

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  8. highwind says:

    Was bezahlt man denn so für das “Paket” was ihr da oben zusammen gestellt hat in nem günstigen Online Shop?

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    • Anonymous says:

      Je nach Shop und mit bzw. ohne Porto etwas über hundert Euro.

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  9. khoRneELF-K11 says:

    Tripple Phantom macht einfach richtig Spaß.

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  10. tork bluthunga says:

    Ist das denn jetzt hier eine 40k seite oder Tabletop allgemein?
    Die ganzen x-wing Sachen sind die Antwort auf eine Frage die nie gestellt wurde.
    Ich freue mich für jeden der zum Hobby tabletop findet und sich für ein System begeistern kann aber dass ein alternativ System hier bei 40kings präsentiert wird, welche ja EIGENTLICH eine Turnieroriente 40k Seite ist stößt mir schon sauer auf.
    Wenn braindead und Co. dass als neustart der Seite verstehen oder der Szene rund um 40k überdrüssig sein sollten (oder so ähnlich) würde mich das interessieren.
    Ich mein dass jetzt nicht böse aber ich empfinde dass schon so dass wir uns da selber den Turniernachwuchs “abwerben”.
    Wie seht ihr das?

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    • Backfire says:

      Sei doch einfach mal etwas toleranter. Wenn es dir sauer aufstößt, würde ich ggf. Magentabletten ausprobieren, mir hat es geholfen 😉 Wenn du 40k-Purist bist, dann klick den Artikel einfach nicht an :-*

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    • Death_Rat says:

      Hallo tork bluthunga,

      wie du in diesem Podcast: http://www.40kings.de/2015/11/40kings-podcast-22-einige-neuigkeiten-rund-um-den-blog-und-die-ngc-23/
      nachhören kannst wird es in Zukunft in diesem Blog neben 40k auch um X-Wing gehen, wobei der Fokus aber klar auf 40k bleiben wird. Mit dem “neustart der Seite” wird es sogar mehr 40k Content geben, da es mehr Redakteure gibt.

      Zum Thema Turniernachwuchs “abwerben”. Ich denke nicht, dass damit eine große Wanderung von 40k zu X-Wing Turnieren passiert. Ich spiele zum Beispiel auch beide Systeme, würde aber nicht an einem X-Wing Turnier teilnehmen, einfach weil mir ein System auf hohem kompetitivem Niveau reicht und X-Wing (für mich) eher mal ne Stunde zwischendurch gespielt wird.

      Viele Grüße
      David “Death_Rat”

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    • Anonymous says:

      Turnier-40K liegt im Sterben. Zu merken an den zuletzt doch recht aufgeheizten Diskussionen, Tau ganz vorneweg. Jede Orga macht irgendwie, was sie will. Turnier-40K zerlegt sich selber. Darum ist es durchaus schlau, sich mal andere Töchter anzugucken.

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      • TheSailingLord says:

        Turnier 40k braucht ein neues Konzept, es muss viel viel einheitlicher werden. Damit das gegeben ist müssen die Orgas mehr an einem Strang ziehen und damit auch die Madness wieder in den Griff bekommen. Das werden wir hier an dieser Stelle sicher auch zu einem zentralen Thema machen!
        Ansonsten bleibt zu sagen: es soll im Turniertabletop um viele Bereiche gehen, das Augenmerk ist 40k aber es gibt auch andere System und grade X-Wing ist hier ein Kandidat bei dem man sicher einiges an interessantem Zeug sich anschauen kann!
        Grade weil Farlander und sein Team auch genau diese Expertise haben und das wie ich finde auch extrem gut vermitteln! 😀

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        • Anonymous says:

          Es sind weniger die Orgas, die damit klarkommen müssen, als viel mehr die Spieler. Will sich halt keiner freiwillig selbst das geile Spielzeug nehmen. Auch die ganzen Armeelisten mit gemischten Fraktionen sind eine Seuche. Ist doch okay, die Firma (GW) ist halt nur ein Miniaturenproduzent und verkauft nach eigener Aussage ja kein Spiel sondern nur Regeln zu den Modellen, wenn jemand unbedingt damit spielen will. Warum also so viel Energie in ein an sich komplett turnieruntaugliches System stecken, was der Hersteller nicht mal fördert? Insbesondere dann, wenn es soviel bessere Systeme gibt, die sogar offiziell gefördert werden? Erschließt sich mir nicht.

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          • Typ ohne Arme says:

            Erschliesst sich keinem so richtig der jetzt vor der Entscheidung steht.

            Wenn mich jemand fragt, welches Tabletop er denn anfangen soll, würde ich für den kompetetiven Spieler nicht 40k empfehlen.

            Aber Leute die schon lange sielen und viele Armeen haben, wollen natürlich das ihr System überlebt, auch im Turnierumfeld.

            An Warhammer wird man sehen, ob ein totes System ohne den Hersteller überlebt.
            Battletech hat in seiner Hardcore Gemeinde auch allem getrotzt.

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          • Anonymous says:

            Ja, klar, einige spielen auch immer noch Battletech, mich eingeschlossen. Diesen Personenkreis halte ich persönlich jedoch für überschaubar gering. Nur würde ich inzwischen gar nicht mehr von kompetetiv sprechen, ich würde 40K inzwischen generell nicht mehr empfehlen. Die Fluff-Spieler stellen ein Mal gegen ihren Kumpel, vielleicht sogar versehentlich, eine *zu starke* Formation auf´s Feld und die beiden spielen nie wieder miteinander. 40K ist einfach, sorry, ein mieses Spiel. Und dies fällt nur einfach mal endlich auf, weil andere Spiele besser sind und sich sogar etablieren. Sei es WM/H für den Hardcore-Player oder einfach die Fantasy Flight Produktschienen, selbst Brettspiele kommen wieder mehr in Mode dank Kickstarter. Wer braucht dann ein schlechtes, teures und aufwändiges Spiel? Man kann auch so sehr schöne 40K-Spiele spielen, zum Beispiel Conquest von FFG.

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    • tork bluthunga says:

      @ backfire
      Ich bin schon sehr tolerant.
      Ich toleriere z.B. auch anderer Leute Ansichten und bin immer bemüht meinen gegenüber nicht vorschnell zu verurteilen und beispielsweise gleich als puristen oder Intolerant zu bezeichnen.
      Außerdem spiele ich auch infinity, DW, bushido WM/H und DL. Soviel dazu.

      @ deathrat

      Den Podcast hab ich noch nicht gehört bis jetzt. Sollte ich wohl nachholen.
      Solange jetzt der Schwerpunkt nicht von 40k weg und hin zu anderen geht ist es denke ich wohl ok.

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      • TheSailingLord says:

        Der SCHWERPUNKT bleibt 40k, aber das soll keine Ausschließlichkeit bedeuten.

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    • Jim says:

      X-Wing wirbt auf Turnierebene mMn fast nur die “Gamer” ab.
      Nix anmalen, nix umbauen. Ist mir persönlich viel zu öde.

      Die 40K Szene wir sich schon entwickeln, es gibt bestimmt einige Leute, die sich da die Mühe geben werden und das am laufen halten.

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      • Anonymous says:

        Wohin soll sich das ganze den entwickeln und wer gibt sich hier tatsächlich Mühe? Entwicklung ohne Richtung, ohne definiertes Ziel, ist Ressourcenverschwendung. Was soll probiert werden, was nicht schon versucht wurde?

        Balancing? Versucht und gescheitert. Bundesweit einheitliche Regeln? Versucht im Rahmen dieses GR…-Dingens und gescheitert. Welche Armeen dürfen wie überhaupt gespielt werden? Jede Orga wie sie will, keine Einheitlichkeit erkennbar.

        Kann man beliebig fortführen die Anzahl der Baustellen des Turnier-40K. Turnier-40K ist der BER der Tabletopsysteme, nur halbgares, unfertiges Stückwerk wo kein Rädchen in´s andere greift. Das T3-FAQ hat knapp 50 Seiten, das ETC-FAQ sogar noch mehr. Andere Systeme haben insgesamt nicht mal 20 Seiten und decken damit alles ab. 40K ist auch designtechnisch völlig überaltert, und das merkt man.

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        • Jim says:

          Mühe gibt sich zB der Lintu von den Würfelgöttern.
          Definiertes Ziel ist es Turnierteilnehmerzahlen zu steigern.

          Warum sollte etwas was nicht schon probiert wurde nicht nochmals probiert werden?
          Vllt. wurden gute Ideen verworfen weil die 40K Community damals noch nicht bereit war. Vllt. ist sie es jetzt.

          Beständigkeit ist in dieser Situation wichtiger als Innovation.

          Bei Fantasy und den Beschränkungen damals fing es mit 1 Turnier und 15 Leuten an und musste sich über die Jahre steigern.
          Es wird nie ein System kommen bei dem jeder Organisator sagt “So machen wirs”

          Nur weil der BER so ein Geldloch ist wird er ja nicht aufgegeben es kostet “nur” mehr Ressourcen. Aber fertig wird er irgendwann.

          Ich hab mich lange genug mit Beschränkungen außeinander gesetzt und das ist einfach die undankbarste Arbeit die man für Warhammer leisten kann.
          Am Ende sieht man nur an den Teilnehmerzahlen was man wirklich erreicht hat und wenn man an diesem Punkt steht ist die Innovation plötzlich wichtiger als die Beständigkeit.

          (Bei nem 40K Beschränkungs Podcast würde ich gerne meine “Expertise” einbringen. Irgendwie reizt es mich schon wieder ein System von 0 an zu etablieren.)

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          • TheSailingLord says:

            schick mir mal ne mail an thesailinglord@gmx.net

            Danke!

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          • Anonymous says:

            Bin verwirrt:

            1. “Beständigkeit ist in dieser Situation wichtiger als Innovation.”

            dann später

            2. “Am Ende sieht man nur an den Teilnehmerzahlen was man wirklich erreicht hat und wenn man an diesem Punkt steht ist die Innovation plötzlich wichtiger als die Beständigkeit.”

            Was denn nun? Ist Turnier-40K kurz vorm Abgrund, bereits mittendrin oder schon wieder am rausklettern?

            Definition des Ziels: steigende Turnierteilnehmerzahlen. Gutes Ziel!

            Wie jetzt feststellen, wie dieses Ziel erreicht werden kann? Tatsächlich durch Beschränkungen, Regulierungen oder wie immer man es nennen will?

            Jahrelang galten doch jegliche Beschränkungen als Grund für den Turnier-40K-Niedergang, jetzt sollen Beschränkungen die Lösung sein?

            Wie wäre es, ganz abgefahren, einfach mal wieder nur genau eine Fraktion pro Armee zu ermöglichen?

            Ja, ja, manche Armeen dann kaum spielbar bla bla bla…

            Balancing ist nicht erreichbar! Das gab´s auch in der vermeintlich glorreichen Turnier-40K-Vergangenheit nicht.

            ABER man wusste, womit man zu einem Turnier ging. Mit einer Armee, einem Volk, einer Fraktion. Die Armeen waren immer ungleich spielstark/spielschwach.

            Was hat sich also geändert? Die Ansprüche der Spieler! Niemand will verzichten, auch die letzten Regellücken sollen und wollen ausgenutzt werden.

            Genau so wie bei der Klimaerwärmung, Weltarmut, die Plastikmüllinsel und so weiter… hilft nur freiwillige Selbstbeschränkung. Aber das passt nicht zum Menschen!

            Und schon gar nicht zu der aktuellen Turnier-40K *Szene*.

            Von den üblichen Nachwuchshürden wie Geld, Zeit, Regeln und dem tatsächlichen Modellbau mal abgesehen.

            Warte nur darauf, dass demnächst zusätzlich zu Beschränkungen sowas wie volle Bemalung und Fairplaypunkte als DIE Rettung des Turnier-40K ausgerufen werden. Wäre doch mal was.

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          • Jim says:

            Ja, das ist ein verwirrender Teufelskreis.

            Aktuelle Situation:
            Keine 2 Turniere mit den gleichen Regeln. Also immer neue Liste neue Zeit Investition.

            Dann hat man sein System und kann die gleiche Liste auf den nächsten 10 Turnieren spielen. (Beständigkeit)

            Aber nach 3-4 Turnieren will man nicht mehr seine Liste spielen, sondern was neues. Das Problem hier: Man ist Turnierspieler. Die Liste steht. Ist stimmig und andere Listen fühlen sich nicht so komplett an. Also brauch man andere Randbedingungen. (Innovation)

            und dann wieder von vorne…

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          • Anonymous says:

            @Jim
            Ne, wenn man sich mit seiner einen Armee langweilt, dann braucht man eine andere Armee! *evil grin*

            Ist im Regelfall fast genau so teuer und genau so aufwändig wie eine bestehende Armee umbauen.

            Außerdem wird man nur insgesamt in 40K besser. Gilt ja für jedes Spiel, man sollte auch die anderen Parteien kennen bzw. am besten mal tatsächlich gespielt haben.

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          • Typ ohne Arme says:

            http://www.40kings.de/2015/05/state-of-the-game-das-aktuelle-warhammer-40k-und-die-turnierszene/

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  11. Backfire says:

    Vielleicht sollte man zum Artikel noch sagen, dass Farlander die rote (alte) Grundbox meint. In der blauen (neuen) Grundbox sind die New Order Ties enthalten (die Weißen), welche im neuen SW Film dabei sind. Die rote Box kann man aber nach wie vor regulär erwerben.

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    • Farlander says:

      Danke, ist angemerkt.

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    • Anonymous says:

      Schade nur, dass die rote Grundbox überall ausverkauft ist und der neue Liefertermin noch in den Sternen steht …

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  12. Dardinos says:

    40wings ftw

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  13. Anonymous says:

    Jetzt wieder ein 40k bericht und dann dasselbe wieder fūr die rebellen. Dann bitte wieder 40k und immer so weiter… aber bitte, bitte: FOR-TIE-KAY!!!

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