Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

| 28. Februar 2012 | 24 Comments

farbkreis Itten Armeebemalung 102: FarbschemaplanungHereinspaziert und Herzlich Willkommen zu Teil zwei unserer feinen Artikelreihe “Armeebemalplanung”. Tut mir leid, dass ihr so lange darauf warten musstet (ich habe mit Erschrecken feststellen müssen, dass es jetzt auch schon wieder sehr lange her ist…); privat hatten sich einige Dinge angestaut, die Vorrang hatten, Bewerbungen, Jobunterlagen besorgen, Minis fürs Ratisbona bemalen, und und und. Außerdem muss ich ehrlich sagen, dass es schwieriger war, zu diesem Thema etwas zu schreiben, als anfangs gedacht – viele der hier geäußerten Entscheidungen fälle ich intuitiv, daher ist es gar nicht so leicht, sich die Prozesse zu vergegenwärtigen.

Das Thema unserer heutigen Betrachtung dreht sich um Farbschemafindung und ich werde dies mit den Überlegungen des letzten Artikels kombinieren. Beim nächsten Mal (wahrscheinlich im Juli oder so *g*) werde ich – oder VanSan – versuchen, Gedanken zum Basedesign aufs Papier zu bringen, so dass wir dann am Ende noch einmal auf die Malmotivation eingehen können.

Die Probleme, die sich bei der Farbschemafindung stellen, kann man in meinen Augen mit drei einfachen Fragen lenken:
a) Wieviel Nerv hab ich?
b) Wieviel Kontrast will ich?
c) Wieviel Comic will ich?

Wieviel Nerv hab ich?
Die Frage ist essentiell und muss am Anfang jedes Farbschemas stehen – wieviel Zeit und Mühe will ich in meine Armee investieren? (jaja, das hatten wir schon im letzten Artikel, aber wartet einfach ab…) Dementsprechend scheiden nämlich einige Farben und Gestaltungsaspekte aus. Will ich ein leuchtendes Gelb oder meine mentale Gesundheit erhalten? Rot und weiß sind ebenfalls Farben, die manchen Maler zum Verzweifeln bringen. Auch eine Menge an Freehands oder eine aufwendigere Gestaltung in Form von halbierten / geviertelten Farbschemata bei Marines kosten mehr Zeit. Dies bedeutet für mich: Ich muss schon bei meinem Farbschematest überlegen, wieviel Zeit ich in das Malprojekt stecken will. Kurz vor einem Turnier eine Armee zu bemalen verlangt in meinen Augen ganz klar nach einem einfacheren Schema, alles andere endet wohl mit Frust. Wenn ich mir viel Zeit nehme, kann das Schema dementsprechend aufwendiger sein – dann muss ich mir jedoch etwas in Bezug auf die Langzeitmotivation überlegen.

Selbstverständlich kann man im Bereich der farbigen Grundiersprays schauen, The Army Painter sollte inzwischen jedem ein Begriff sein. Dies erspart bei einigen nervigeren Farben (Gelb, Rot) ein paar Schichten, da hier aber die Qualität meiner Erfahrung nach extrem schwankend ist und manch einer (ICH) schon Minis verhunzt hat, weil das Spray halt mal ne Montagsproduktion war, rate ich immer von der oben genannten Firma ab. Wenn farbige Grundierung, dann bitte Airbrush, das könnt ihr selbst kontrollieren und inzwischen kennt man immer irgendwie jemanden, der Airbrushen kann. Notfalls bei der GWFW anfragen, was es kosten würde, sich die Armee fremdbesprühen zu lassen.
Ein weiterer Helfer in dieser Richtung sind Foundation Farben, die höher pigmentiert sind und somit sehr angenehm in ein, zwei Schichten decken; nervig ist es natürlich, wenn man die Minis dann mit dem Pinsel grundieren muss (weil man keine Airbrush hat). Glaubt mir, ich hab das bei 50 Imps gemacht – der Abend hat die Schwelle des körperlichen Schmerzes überschritten… never again!

Tendenziell bin ich jedoch ein Verfechter der schwarzen Grundierung insofern, als dass ich mit Schwarz immer zwei Fliegen mit einer Klappe schlage – habe ich Stellen an meiner Mini, die ich mit dem Pinsel nur schwer erreiche, dann male ich sie einfach nicht an. Meistens sieht man das nicht und es fällt am Ende nicht auf; wäre dieser Bereich jetzt weiß grundiert, müsste ich irgendwie umständlich mit Farbe hinpanschen, damit dies kaschiert wird. Bei schwarzen Bereichen sind diese schwarz, aus. Auch wirken Metallfarben besser auf schwarz. Und zu guter Letzt habe ich das Blacklining schon von Anfang an auf der Mini, ich muss also nicht am Ende nochmal mit dem verdünnten schwarz alle Linien nachfahren, was vom Zeitaufwand her echt übel werden kann – ich lasse die schwarzen Abgrenzungen gleich beim Malen frei.

Wieviel Kontrast will ich?
Nachdem wir nun die groben Züge unseres Farbschemas durch die Grundierung und die Primärfarben definiert haben, sollten wir uns Gedanken über das Wirken der Miniatur auf dem Schlachtfeld machen. Hierfür benötige ich Kontraste, egal welche: Hell/Dunkel, Warm/Kalt, starke Akzente/weiche Akzente, Comic/Realismus, etc. pp – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie ich Kontraste auf meiner Miniatur einsetzen kann, wichtig ist nur: Ich mache es.
Kontraste und Harmonien dienen dazu, ein entsprechendes Gesamtbild zu zaubern, das dem Auge gefällt. Auch helfen sie dabei, Minis aus der Entfernung besser zu definieren. Ich möchte das anhand eines kleinen Beispiels zeigen: Die folgende Büste ist nicht nur gut modelliert, sondern auch toll bemalt, die Farben, die verwendet wurden, harmonieren, die Techniken sind aufwendig und schick angewendet.

Tauruskopp groß 300x276 Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Verkleinere ich das Bild aber nun etwa auf die Größe einer Miniatur auf Spielentfernung sehen wir kaum noch was von den genialen Fadings und Blendings und Featherings und NNMings oder wie die Techniken sonst heißen wollen, sondern wir sehen größtenteils einen farbigen Kopf, der ein bisschen langweilig aussieht.

Tauruskopp klein Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Der Grund? Zu wenig Kontrast (und in meinen Augen auch zu wenig comic… aber dazu später mehr).

Bei der Farbwahl und der Definition der Kontraste hilft uns definitiv erst einmal der Farbkreis (hier als Beispiel gewählt: der Farbkreis von Itten), indem er uns eine einfache Faustformel an die Hand gibt: gegenüberliegende Farben kontrastieren. Das ist zwar nicht immer der Weisheit letzter Schluss, es ist aber eine Faustformel, an der man sich orientieren kann.

farbkreis Itten Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Was hilft uns das? Wenn ich nun beispielsweise ein hauptsächlich lilafarbenes Farbschema habe und noch ein paar Kontrastpunkte setzen möchte, dann wähle ich hierfür einen gelblichen oder orangenen Ton, beispielsweise auf Lendenschurzen etc. Wichtig ist jedoch, mit Kontrasten nicht zu übertreiben und sie dezent zu setzen – die Ultramarines der zweiten Edition in ihrem Zirkusschema sollten Warnung genug sein…
Bei meinen Eldar beispielsweise habe ich neben der grauen und der Lila Grundfarbe einen gelblichen/beigen Ton gewählt. Die Modelle bekommen dadurch einen schönen zusätzlichen Kontrast zum Lila, ohne dass dieser zu stark ausgeprägt wäre oder dominieren würde.

Eldar 300x186 Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Ein zweiter Aspekt, aus den ich bei den Eldar geachtet habe, ist der Kontrast zwischen warmen und kalten Farben. Rot, gelb, orange werden als warme Farben bezeichnet, blau und blaugrün als kalte. Grün kann beides sein, ebenso violett; das hängt immer stark vom jeweiligen Mischverhältnis ab.
Bei den Eldar habe ich die Hauptfarben (Grau und Lila) aus dem Bereich der Kalten Farben gewählt, während die Kontraste (Beige, Grün der Seelensteine und Edelsteine) sowie das Base (braun) aus dem Bereich der warmen Farben kommen.

Dementsprechend kann ich noch weitere Kontraste vornehmen (bunt vs. unbunt, was bei den oben dargestellten Eldar am Gegensatz grau und schwarz vs. andere Farben gesehen werden kann); doch ich sollte immer einplanen, mit Kontrasten zu arbeiten – ansonsten wirken die Modelle auf Entfernung nicht.

Wieviel Comic will ich?
Was ist eigentlich der Comicstil, den VanSan und ich hier so hochloben? Unserer Meinung nach ist Comicstil genau das, was in der aktuellen “hippen” professionellen Figurenmalerei NICHT gemacht wird. (Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel) Miniaturen, die wirklich super auf dem Schlachtfeld wirken, zeichnen sich aus durch kräftige Farben, kontrastreiche Farbschemata und auffälliges Blacklining bzw. Darklining (also einen dunklen Strich zwischen zwei Bereichen einer Miniatur, beispielsweise zwischen Kleidung und Rüstungsplatte oder zwischen zwei Rüstungsplatten), also die klare Trennung einzelner Farbbereiche einer Figur. Hier kann man auch noch harte, “unechte” Akzente dazunehmen, ohne dass dies falsch wäre.

arbites copy 300x243 Armeebemalung 102: FarbschemaplanungWas sind unechte Akzente? Einfach jede Kante zu akzenturieren ist aus physikalischer Sicht Mist, denn es ignoriert die Tatsache, dass das Licht aus einer Richtung auf unseren braven Plastiksoldaten einstrahlt und somit gar nicht alle Kanten hervorgehoben sein können. Bei uns aber ist das Licht überall, strahlt selbst von unten an unsere Minis, erhellt alle (oder den Großteil der) Kanten. Diese Akzente geben uns nämlich noch den Vorteil, dass sie meist neben Black/Darklining zu finden sind und dadurch die unterschiedlichen Bereiche von Modellen noch stärker abgrenzen. Außerdem geht es einfach schneller, alle Kanten zu akzenturieren, als erst kompliziert zu überlegen, wie ich wann unter welchem Lichteinfluss wo Akzente setze.

Der Vorteil des comichaften Malens ist erneut die Wirkung auf dem Spielfeld. Nehmen wir das Modell von VanSans Arbites-Radpanzer und verkleinern es, so können wir durch die kontrastreiche Bemalung und die Kantenakzente dennoch problemlos unterschiedliche Bereiche des Modells definieren, das Modell wirkt.

arbites copy 300x243 Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Und nun mischen wir all diese Informationen zusammen und machen uns Testmodelle!

Beispiel 1: Ork in Grundfarben

Hier sehen wir also unser erstes Testmodell – ein einfacher Ork, in Grundfarben gehalten.
Zu den Grundfarben möchte ich prinzipiell noch etwas sagen: Oft sieht man Modelle (gerade von Malanfängern), die schnell schnell bemalt wurden – Farben wie rot und grün werden dann nicht einmal deckend aufgetragen. Sofort kommt eben jener Malanfänger auf Dich zu und fragt Dich, wie nun das mit den Akzenten funktioniert.
Leute, malt sauber! Malt eure Farben deckend auf, nehmt lieber mal eine zweite Schicht, da hilft kein Jammern, denn wenn die Grundfarbe nicht deckt, schaut auch ein Ink darauf kacke aus!

Orks1 copy 300x300 Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Wenn wir uns den ersten Artikel der Reihe nochmal anschauen (*hust* – weit zurückblättern…), dann können wir uns an unseren imaginären Zeit-Qualitäts-Regler erinnern. Hier ist der Regler ganz klar auf der Seite der Zeit stehen geblieben.

Betrachten wir aber die Punkteskala der Northguard, würden wir für das Modell (vorausgesetzt, wir hätten ein primitives Basedesign gemacht) immerhin 3 (mehr als 3 Farben) + 1 (sauberer Grundfarben) + 1 (Grunddetails in Form von Fingernägeln etc.) + 1 Grundbases + 1 Markierungen, also insgesamt 7 Punkte bekommen. Das ist doch schonmal ein schöner Start, wobei sich bei den Grunddetails sicherlich argumentieren lässt. Die Markierungen sind natürlich die Lendenschurze, jeder Trupp ne andere Farbe, basta.
Zeittechnisch war das Modell jenseits von aufwendig, auf schwarzer Grundierung wurden die Grundfarben aufgetragen (meist Foundation Farben), nur das Grün und das Dheneb Stone haben 2 Schichten gebraucht. Durch das Blacklining wirkt das Modell auch auf Spielentfernung.

Die Kontraste sind natürlich schnell zu sehen: Die dunkle Hose und die dunkle Farbe für das Leder (Scorched Brown) stehen im Kontrast zur hellen grünen Haut, zum hellen Shirt und zum hellen Blau.

Beispiel 2: Ork fortgeschritten

Ork2 300x209 Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Mit weiteren 5 Minuten Arbeitsaufwand haben wir uns in der Northguard-Skala noch einen weiteren Punkt geholt: Wir haben Schattiert, was bedeutet, dass wir nun schon 8 von 20 für Normalsterbliche möglichen Punkte haben. Das Modell wurde noch mit Inks behandelt, die schwarzen Flächen haben einen schnellen, minialen Akzent mit Codex Grey erhalten.

Wichtig beim sinnvollen Einsatz von Inks ist es weniger, das Modell damit zu ertränken (das mache ich eigentlich nur bei Metallfarben so), sondern die Fläche leicht zu inken und dann die besonderen Vertiefungen nochmals mit einer zweiten Schicht hervorzuheben.
Dies sieht man schön am Hemd des Ork – ich habe es leicht mit Devlan Mud getuscht (damit es nicht zu braun wird), danach nochmal um den Rand des Ärmels eine zweite Schicht aufgetragen.

Man muss sagen, dass durch die Verwendung von Inks die Farben etwas abgetönt werden – deswegen ist der Hell/Dunkel-Kontrast nicht mehr ganz so schön zu sehen, vor allem, weil die Haut an Leuchtintensität verloren hat. Das Modell wirkt dennoch, denn jetzt kommt – vor allem bei der Haut, die starke Vertiefungen hat – der Hell-Dunkel-Kontrast auch an anderer Stelle zum Tragen.

Beispiel 3: Imp

Bei diesem Vertreter einer ganz besonders beliebten Turnierarmee sehen wir den Einsatz von farbiger Grundierung – da der Goßteil des Modells Codex Grey als Grundfarbe hat, habe ich das ganze Modell damit grundiert (mit dem Pinsel). Auch hier ist das Base noch nicht bemalt – aber man müsste es nur braun oder schwarz bemalen und trockenbürsten.

Imps copy 300x213 Armeebemalung 102: Farbschemaplanung

Imperiale bieten sich in meinen Augen ebenso schön wie Space Marines für den Gebrauch von bunten Farben an, ich bin eigentlich eher weniger Fan der möglichst realistischen Camouflage-Schemata. Jetzt kann man natürlich sagen, in echt würde eine Armee nie so aufs Schlachtfeld ziehen. Mir wurst, ich denke, Menschenleben sind die einzige Ressource, an dem es den Imps nicht mangelt… Darum jetzt extra: Orange und Grau – ein schöner bunt/unbunt-Kontrast. Da beide Farben hell sind, habe ich schwarz als weiteren Kontrast (hell/dunkel) aufgenommen.

Nachdem ich dann alle Grundfarben auf das Grau aufgemalt habe, wurde das Modell großzügig geinkt. Der Stoff mit Badab Black, das Orange mit Devlan Mud (aber nur in den Ritzen). Als nächstes wurde die Kleidung nochmals mit Codex Grey akzenturiert, wobei natürlich die Falten frei gelassen wurden, das Orange wurde mit Iyanden Darksun akzenturiert und bekam nochmal ein Wash mit Gryphonne Sepia verpasst, damit es weniger intensiv leuchtet. Das Schwarz wurde einfach mit einem dunklen Grau akzenturiert. Eigentlich wollte ich noch ein Abziehbild aufbringen, hab aber keine in schwarz gefunden, weiß wirkt natürlich nicht auf Orange… Ich persönlich würde das Grau nochmals mit einer Farbe akzenturieren, aber wir wollten ja nicht zu viel Zeit investieren, immerhin müssen wir sauviele Imps anmalen. Auch würde ich die Farbe der Lederteile ändern. Es schien anfangs sinnvoll, nun gefällts mir eigentlich doch weniger, weil es zu hell ist – Scorched Brown wäre definitiv besser gewesen und hätte wieder dem Hell/Dunkel-Kontrast gedient! So ist alles zu hell. (Auch das ist ein wichtiger Punkt an Testmodellen – man merkt, was gut und was schlecht ist und hat Anhaltspunkte für weitere Farbexperimente).
Zum Schluss habe ich noch einen alten Blisterschwamm genommen und Scorched Brown aufgetupft (einfach rein in die Farbe, dann abtupfen wie beim Trockenbürsten und dann leicht auf die Mini tupfen). An der orangen Rüstung habe ich noch mit Scorched Brown Striche aufgemalt, die dann mittels eines Tupfers Mithril Silver zu Lackplatzer gemacht wurden.

Das Modell hat natürlich etwas mehr Zeit als die beiden Orks verbraucht, aber so schlimm war es eigentlich gar nicht. Mit nur 15 zusätzlichen Minuten wurden aus 8 Punkten des Orks 10 Punkte, vielleicht sogar 11 – ich weiß nicht, ob die Akzentschichten für den weiteren Punkt ausreichen, aber gut, aufwendig war es im Endeffekt auch nicht zu malen und schaut doch besser aus.
Übrigens: Das Gesicht wurde gar nicht bemalt, nur getuscht – auf Dheneb Stone kam eine dünne Schicht Ogryn Flesh und eine Schicht Gryphonne Sepia. Meiner Meinung nach vollkommen ausreichend. Und wer mir jetzt mit den Augen kommt: Das schaut meist wirklich schrecklich aus, da sie viel zu groß bemalt werden und ist auf die Entfernung sowieso nicht zu erkennen. Lasst es einfach, spart euch Zeit und Nerven!

 

So, ich hoffe, der Artikel hat euch gefallen und ihr seid mir nicht sauer, dass es länger gedauert hat. Ab jetzt halten wir uns wieder ran…

… verdammt, das grau-orange Schema des Imp gefällt mir so gut, ich hätte Lust alle meine Soldaten zu entfärben und nochmal neu zu bemalen. Da könnte man eigentlich auch eine schöne Artikelreihe draus machen…. hmmm… besteht daran überhaupt Interesse?

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Miniaturenpinsler und Armeebemalstratege...

Comments (24)

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  1. Klatschi sagt:

    Hey,
    freut mich, dass Dir das Farbschema taugt und dass ich Dir helfen konnte. Ich finde die Idee, die Knieschoner auch blau zu machen, richtig gut, das bricht das ewige Gold schön auf. Jetzt nur noch ein bisschen tuschen und schon wird das :-)

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  2. gsascha21 sagt:

    so soweit so gut… in Grundfarben is der Kleine Mann nu ma angemalt^^ wird natürlich noch überarbeitet mit Schattierung und an der Waffe bisschen Silberne Metallteile… aber so gefällt mir das ganz gut^^ Knieschoner mussten sein, sonst wär zu viel Gold gewesen meiner Meinung nach^^

    hier mal ein Bild von dem Kerl^^
    http://imageshack.us/photo/my-images/31/imag0085yj.jpg/

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  3. gsascha21 sagt:

    Vielen Vielen Dank Klatschi^^

    das werd ich gleich ma ausprobieren^^

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  4. Klatschi sagt:

    @ gsascha21

    Sorry, dass ich erst jetzt schreibe.
    Ich kann Deine Probleme mit Gold und Silber recht gut nachvollziehen, Silber ist da noch ein Stück leichter als Gold.
    Der Vorteil von Silber ist die Tatsache, dass man es für die Gestaltung eines Farbschemas als grau metallic ansehen kann. Mit Grau kann ich immer einen schönen bunt/unbunt-Kontrast aufbauen. Außerdem kann ich – abhängig von der Helligkeit des Silber (Boltgun / Mithril) einen Hell/Dunkel-Kontrast relativ leicht aufbauen.

    Bei Gold ist das nicht so leicht, da Gold in Bezug auf die Farbschemagestaltung als Gelb metallic angesehen werden kann (oder hellbraun metallic). Hier können wir aber im Farbkreis dann wieder ganz schnell Farben sehen, die gar nicht in Frage kommen.
    Was ich bei Gold vorschlagen würde, und was Deiner Vorstellung vom edlen Aussehen der Marines entsprechen könnte, wäre ein kräftiges Blau. Ganz ehrlich, die Pharaonen wussten schon, wie sie ihre Totenmasken geil aussehen lassen können.
    Also: Rüstung helles Gold (Galadrim-Style halt), Schulterpanzer und Details auf der Rüstung in einem dunklen Blau, Boltergehäuse etc. schwarz. Das schwarz hat den Grund, dass Du zum hellen Gold, das den Großteil der Miniatur einnehmen wird, einen dunklen Kontrast einbauen solltest. Das erledigt das dunkle Blau schon recht gut, aber das kann noch verstärkt werden durch den Einsatz des Schwarz. Als Base-Design würde ich dann vielleicht sogar etwas Tempel-mäßiges machen, einfach weil es den Style der Armee unterstreicht.

    Ich habe das Ganze mal beim Bolter and Chainsword-Tester ausprobiert; Variationen sind natürlich möglich, ich habe mich jetzt einfach mit drei Farben gespielt: Shining Gold als Hauptfarbe, Mordian Blue als Sekundärfarbe (das könnte man auch noch auf Knieschonern etc. verwenden), Chaos Black für den Rest. Wenn Du Modelle mit Roben hast, würde ich die Roben auch in Mordian Blue halten.
    http://i6.photobucket.com/albums/y207/klatschi/spacemarine.jpg

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  5. gsascha21 sagt:

    Was ich vergessen habe… bei den Goldenen Rüstungen würd ich mich gern an die Rüstungen Der HdR-Galadhrim halten…

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  6. gsascha21 sagt:

    Erstmal danke für den Artikel.

    Bin zwar schon länger spieler bei 40k, aber mit dem bemalen haberts bei mir immer noch… Und das nur weil ich mich nicht für ein Farbschema entscheiden kann…

    Ich hab eigtl nur Marines… die lästigen Farben wie Blau, Rot, Gelb und Grün sind nich das was mir zusagt… Meine Marines sollen strahlen, es soll von weit weg gezeigt werden, das die viel Wert auf das aussehen ihrer Rüstung legen… Daher schwebt mir was in Richtung Silber(Chainmail Grundfarbe, für hellere Stellen dann Mithril Silver) oder Gold vor…

    Die Frage dazu:
    wo setz ich da Kontraste und womit? nen Schönen Punkt seh ich bei den Grey Knights(hab nen Nemesisritter bemalt). Bei denen sind die Rüstungen ähnlich Silber wie eine meiner beiden Richtungen, die Nahkampfwaffen leuchten schön blau und die Fernkampfwaffen rot… funktioniert das ganze auch noch mit Gold? wo kann ich zusätzliche Kontraste anbringen?

    Vielen Dank schonmal für die Antworten

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  7. Wambo sagt:

    Zu den Army Painter Farben muss ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.
    Zuerst muss ich sagen, dass ich erst seit Januar12 im 40k Universium bin und keine große Bemalerfahrung habe.
    Genau das war auch der Grund, mich für die Army Painter Grundierung zu entscheiden.
    Ich baue eine Space Wolves Armee auf. Und ich muss ehrlich sagen, ich hatte etwas Angst davor als Anfänger jede Mini mit einer 1:1 Mischung aus Shadow Grey und Space Wolves Grey zu bemalen.
    Ganz einfach aus dem Grund, weil ich denke, dass es nur sehr schwer möglich ist den gleichen Farbton für eine ganze Armee herzustellen.
    Jetzt habe ich meine Graumähnen und meinen Razorback mit Wolves Grey vom Army Painter grundiert.
    Hat super gefuntzt.
    Allerdings stelle ich immer mehr fest, dass es extrem nervig und ich finde auch sehr zeitaufwendig ist, die schwarze Stellen mit Codex Black, oder mit einer Verdünnung der Farbe, die Stellen zu bemalen, welche wirklich schwarz sein müssen. Ich denke hier z.B. an die beweglichen Teile der Servorüstung.
    Auch habe ich nicht daran gedacht, was ich mache, wenn ich mich “vermale” und dann aber ja nur eine Sprühdose voller Wolves Grey zum ausbessern habe. Aber dafür gibt es ja jetzt doch auch die Farben, welche ich mir jetzt bestellt habe.
    Sobald die da sind, versuche ich das ganze mal umgekehrt. Bin mal gespannt, was mir besser taugt.
    Letztlich nur noch eins: TOP Artikel Klatschi!

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  8. Goatmörser sagt:

    Ich habe einen auf dicke Hose gemacht, ist nur ein Killteam (vorerst) ;)

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  9. Klatschi sagt:

    Ich meinte natürlich Gelb :-D

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  10. Klatschi sagt:

    @ Goatmörser
    Freut mich, dass Dir der Artikel gefällt. Hoffentlich ziehst Du Deine Armee durch, ich kann mir das überhaupt nicht vorstellen, eine Armee in Geld zu bemalen. Gerade bei den Ganten würde ich dann einfach nur durchdrehen…

    @ Stempe
    Challenge accepted? :-D

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  11. Stempe sagt:

    Du entfärbst deine Imps nicht und bemalst sie nicht nochmal neu. :-O

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  12. Goatmörser sagt:

    Wieder sehr ordentlich gemacht Klatschi! Danke!
    Besonders als Fan des “Comictstiels” und als Skeptiker gegenüber dem momentan “hippen Modernen” freut man sich über solch altmodische Bastionen, wie die eure hier.
    Ich bleibe aber nach wie vor ein Freund der weißen Grundierung. Bei den Vorzügen der schwarzen Grundierung für Metall stimme ich voll zu. Daher schwärze ich die Metallteile mit dem Pinsel nach dem Grundieren.
    Und bei der Erwähnung der geistigen Gesundheit und der Farbwahl musste ich sehr schmunzeln, probiere ich doch momentan an gelben Tyraniden rum ;D
    http://www.udindarre.de/hobby/40k/tyr005.jpg

    Das orange Imp-Schema fläsht mich jetzt nicht soooo unendlich, aber wenn dir das gefällt, mach es doch einfach. Da kannst du ja auch gleich einen Armeeaufbau starten, wenn du es dokumentieren möchtest ;)

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  13. Klatschi sagt:

    @ Gru
    Kommt darauf an, was Du willst – willst Du sie trotzdem silber machen und nur Details etc. in Farbe oder willst Du direkt ein Keramikschema machen?

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  14. Gru sagt:

    Ja schöner Artikel.
    Leider weiß ich noch immer nicht wie ich meine Necrons bemalen soll…will nicht das öde Metallschema nehmen.

    Ideen vom Schreiber?^^

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  15. Stempe sagt:

    Ein für Anfänger hervorragend geeigneter Artikel.

    Bei den beiden Orks hätte ich von Haus aus eine hellere Hautfarbe gewählt, dann sieht man die Schattierungen durch die Tusche besser.

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  16. MisterA sagt:

    @Laborratte: Das wird wohl erst ein Testmodell zeigen! ;)

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  17. Laborratte sagt:

    Ich glaube braun-weiße Chaos-Marines würden seltsam aussehen, so gestreift.

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  18. nordy sagt:

    Toller Artikel! Klasse Beispiele und angenehm zu lesen :)

    Mein Tipp für Farbauswahlen ist immer:

    Orientiere dich an Fußballtrikots! ;)

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  19. Intoxic sagt:

    Schöner Artikel, hoffe der nächste lasst nicht so lange auf sich warten wie angedroht ;) .

    Das Problem mit Army Painter Farben hatte ich allerdings nie und grade jetzt wo es alle Farben auch einzeln zu kaufen gibt finde es besonders gut.

    Nicht praktisch und zeitsparend sondern auch genau so gut wie Schwarz von GW.
    Körnig oder schmierig war es nie. (Verbraucht haben wir circa 15 Dosen bis jetzt Skeleton Bone, Wolf Grey, Dragon Red, Silber und Schwarz/Weiss.

    Allerdings habe ich grade am Anfang als Army Painter Grundierungen bekannter wurden öfters von den Problemen gehört. vielleicht einfach Pech oder Fehler zu Beginn der Produktion oder gibts die Probleme jetzt immer noch und ich hatte nur Glück.

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  20. Laborratte sagt:

    Ich kann mich nur anschließen, ganz starker Artikel.
    Hilft ungemein und bekräftigt mich meinem Farbschema treu zu bleiben (BlackLegion)

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  21. tom_ate sagt:

    schöner artikel. da sind meine orange- blauen marines ja voll im trend :D

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  22. Anonymous sagt:

    Richtig, richtig, richtig guter Artikel. Das hilft vielen Enorm. Dazu noch Beispiele.
    Von mir aus kanns ruhig so weiter gehen *g*
    Ich brauch noch Hilfe für Metall (GK)
    und Panzer….

    THX.

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  23. SAV sagt:

    das mit malanfänger und rot deckend malen war aber nicht auf mich bezogen, oder? ;-)
    interessanter artikel!

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  24. Maxamato sagt:

    Danke dafür.

    Das mit dem Farbschema auswählen ist für mich auch immer das schwierigste.

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